23
Jan
2007

Strandgut bei eBay

Kaum ist die Schatzsuche der Massen am Strand von Branscombe beendet, tauchen die ersten "Fundstücke" bei eBay auf. Politik und Polizei hätten nichts getan, die Plünderung zu verhindern, sagen die Bewohner von Branscombe.
[ mehr darüber berichtet das Borkolter-Borkener Volksblatt ]

Alzheimer Impfstoff

Ein Pflaster, das einen Impfstoff gegen Alzheimer an die Haut abgibt, ist sicher und wirksam. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of South Florida gekommen. Das Pflaster konnte Mäuse von Gehirn schädigenden Plaquen befreien. Die Forscher gehen davon aus, dass der Einsatz eines Pflasters einen einfacheren Schutz gegen die Krankheit leisten kann als eine konventionelle Impfung mittels Spritze. Für Alzheimer ist der Aufbau von Beta-Amyloid im Gehirn charakteristisch, wo sich das Protein sammelt und schließlich Plaquen bildet. Der über die Haut verabreichte Impfstoff regt das Immunsystem dazu an, ein Beta-Amyloid-Protein zu erkennen, es anzugreifen und abzubauen. Die Ergebnisse der Studie wurden in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.
Die Wissenschafter testeten das Hautpflaster an Mäusen mit einer altersbedingten Degeneration, die einer Alzheimererkrankung ähnlich ist. Es zeigte sich, dass es nicht zu jenen toxischen Nebenwirkungen wie bei einem mittels Injektion verabreichten Impfstoff kam. Die klinischen Tests waren damals bereits in einem sehr frühen Stadium abgebrochen worden. Das Team geht davon aus, dass die so genannten Langerhans-Zellen, spezialisierte Immunzellen in der Haut, eine positive Reaktion des Körpers ermöglichen.
Der leitende Wissenschafter Jun Tan erklärte, dass damit erstmals nachgewiesen sei, dass eine Immunisierung über die Haut wirksam sein kann. Das Team führt derzeit weitere Untersuchungen durch. Ziel ist es laut BBC zu ermitteln, ob der Impfstoff bei Mäusen auch den Gedächtnisverlust verringern kann. "Zeigen diese Studien klare Vorteile, sind klinische Tests zur Evaluierung von entsprechenden Pflastern oder einer topischen Creme berechtigt."

Alptraum in Frankreich

Der französische Philosoph und Lehrer Robert Redeker [ hier und hier ] der wegen seiner Kritik am Islam von Islamisten mit dem Tod bedroht und von der Linken verspottet wird, wurde von den französischen Behörden jämmerlich im Stich gelassen. Monatelang musste sich Redeker mit seiner Familie verstecken, während diejenigen, die ihn bedrohten sich frei bewegen durften.
Jetzt hat Redeker die Nase voll; er hat erklärt, nicht mehr als Lehrer tätig sein zu wollen. Der französische islamkritische Lehrer Robert Redeker will nach den Todesdrohungen gegen ihn nicht mehr an Schulen unterrichten. Redeker sagte am Samstag dem französischen Rundfunk, er werde stattdessen einen Posten im staatlichen Forschungsinstitut CNRS übernehmen. Das habe er mit Bildungsminister Gilles de Robien vereinbart.
Redeker hatte den Koran als "Buch von unglaublicher Gewalt" und den Propheten Mohammed als "unbarmherzigen Kriegsherrn" bezeichnet.
Wie es soweit kommen konnte

Rassismus gegen Weisse

Ob wir nun wollen oder nicht, der Fall in Deutschland passt fast nahtlos zu den Vorfällen, welche die Schweizer Bevölkerung verängstigt und darum dazu veranlasst, zu verlangen, dass jugendliche Migranten, welche Straftaten begangen haben, des Landes verwiesen werden. Deutschland erlebt mal wieder einen spektakulären Fall von Rassismus. Er spielt in Berlin und hat Empörung ausgelöst. Ein Mann ist von Jugendlichen vor einer Schule zusammengeschlagen worden. Das Opfer ist nicht schwarz, die Täter sind keine Neonazis. Es handelt sich um einen weißen, deutschen Polizisten und um arabische und türkische Jugendliche. Die Schule wollte feiern, die gewaltbereite Bande, die nicht auf die Schule in Berlin-Lichtenrade geht, wollte mitfeiern. Man ließ sie nicht. Da schlugen die Täter zu – in vollem Bewusstsein, ein Menschenleben zu gefährden.
Es ist ein Fall von Rassismus gegen Weiße, ein Fall von, im wahrsten Wortsinn, Fremdenfeindlichkeit. Oder ist der Ton zu hoch? Wiederholt sich diese Form von Fremdenfeindlichkeit in Berlin nicht in regelmäßigen Abständen, im Bus, in der Schule, auf der Straße? Immer wieder kommt es zu Situationen, in denen Jugendliche mit Migrationshintergrund ihre Mitmenschen ängstigen, traumatisieren, verprügeln. Stimmt unsere Wahrnehmung noch, stimmen unsere Reflexe?

[ mehr im Tagesspiegel ]

Gekidnappt: Google.de

Wer heute Nacht das deutschsprachige Google-Angebot aufrief, bekam eine seltsame Startseite zu sehen. Statt der schlichten Suchmaschinenoberfläche tauchte ein Werbebanner auf, auf dem Erstaunliches zu lesen war: "Für diese Domain wurden keine Inhalte hinterlegt." Daneben stand das Logo der Mindener Internetfirma Goneo.
Google hat heute Morgen nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa bestätigt, dass die Domain google.de für einige Internetnutzer in Deutschland vorübergehend nicht erreichbar war. Das Problem sei jedoch "innerhalb kurzer Zeit behoben" worden.
[ handelsblatt ]
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@skydance
Eine etwas kulantere Haltung hätte ich schon erwartet....
help - 23. Jan, 16:50

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