22
Jan
2007

Klar oder alles Mohnhaupt

Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar, zwei der gefährlichsten RAF-Terroristen, könnten auf freien Fuß kommen: Bei Mohnhaupt zeichnet sich eine Entlassung auf Bewährung ab, bei Klar erwägt Bundespräsident Horst Köhler eine Begnadigung. 30 Jahre (1977 - 2007) «Deutscher Herbst» und die Erinnerung an eine "bleierne Zeit".
Brigitte Mohnhaupt, die 1993, als eine Reihe von RAF-Häftlingen die Abkehr vom "bewaffneten Kampf" erklärten, jedes Zugeständnis an den verhassten Staat ablehnte, darf das Gefängnis verlassen. Ein Gutachten bescheinigt ihr, nicht rückfallgefährdet zu sein. Die Bundesanwaltschaft nimmt in Kauf, dass die Mohnhaupt pünktlich zum Gedenken an den Mord an Siegfried Bubak freikommen kann.
Christian Klar erwartet Gnade - von Bundespräsident Köhler, der, wenn überhaupt, nicht in seinem Namen, sondern im Namen der Gesellschaft Gnade walten lässt.
Die Öffentlichkeit, die Gesellschaft hat, das ist ein alter Hut, keine Begriffe - hat sie auch kein Gedächtnis?
mehr über Klar, Mohnhaupt, Köhler, Kinkel

Will die Schweiz das?

Unlängst habe ich gelesen: "Kein Pardon für straffällige Jugendliche. Die Schweizer Bevölkerung will mit härteren Strafen und besserer Integration gegen das Problem der Jugendgewalt vorgehen. Dies ergab eine am Sonntag veröffentlichte, repräsentative SRG-Umfrage. Die Mehrheit der Befragten sprach sich dafür aus, jugendliche Straftäter ausländischer Herkunft ausbürgern zu können."
Dies ergab eine am Sonntag veröffentlichte, repräsentative SRG-Umfrage.
Zum einen nähme mich wunder, was daran "repräsentativ" ist und zum andern, wie die Fragen gelautet haben. Wurden den Befragten die Antworten mit den Fragen in den Mund gelegt?
Es ist eigentlich ganz schön, dass die SRG aufzeigt, dass die SVP mit ihren Wahlkampf-Themen voll im Trend liegt und damit die einzige Partei ist, die sich mit den Ängsten der Stimmbürger auseinandersetzt...
Oder versucht die SRG der SP, Grünen und Alternativen den Weg zu bürgernahen Themen zu ebnen?

Robert Redeker: Furcht

"Der Paris-Korrespondent von Jyllands-Posten, Joergen Ullerup, hat den französischen Philosophen und Gymnasialleher Rober Redeker in dessen Versteck besucht. Redeker ist Redaktionsmitglied der von Jean-Paul Sartre begründeten literarisch-politischen Zeitschrift “Les Temps Modernes” und gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Philosophen. Am 19. September 2006 veröffentlichte er in der Tageszeitung Le Figaro den Artikel “Face aux intimidations islamistes, que doit faire le monde libre ?” - “Was soll die freie Welt angesichts der islamistischen Einschüchterungsversuche tun?”, einen Beitrag zur Debatte um die Papstrede von Regensburg. Mit Hilfe von al-Dschasira fand der Artikel Verbreitung in der islamischen Welt. Danach mußte Redeker seine Lehrtätigkeit einstellen und abtauchen. Er lebt mit seiner Familie unter Polizeischutz an einem unbekannten Ort. In diesen Tagen erscheint Redekers neues Buch, in dem es u.a. auch um ”eine Fatwa im Vaterland von Voltaire” geht. Ullerups Artikel erschien am 18.1. in Jyllands-Posten. Hier einige Auszüge:

»Mein Leben wurde von einem Tag auf den anderen total verändert, und Ich zweifle, ob Ich jemals in mein altes Dasein zurückkehren kann. Die Bedrohung ist weltweit, und sie wird permanent bleiben«.

Am selben Tag, an dem der Artikel erschien, brach die Lavine los. Viele Leser des Figaro bedankten sich bei Redeker, dass er die Dinge richtig gestellt hatte. Aber es gab auch eine Nachricht von einer Pariser Anwalt, der ihn aufforderte, sich einige Tage zurück zu halten. Das war die erste Warnung.

Am nächsten Tag kamen massenweise Hatemails von empörten Moslems an. Gleichzeitich wurde Redeker darüber informiert, dass der einflussreiche Sheik Youssef al-Qaradawi ihn auf Al Jazeera als »Islamophob des Tages« bezeichnet hatte.

Am selben Abend forderte die Polizei Redeker und seine Familie auf unterzutauchen. Die Internetsite von al-Hesbah, die von radikalen islamischen Gruppen benutzt wird, hatte ein Todesdrohung gegen Redeker gebracht. Mit Fotos von ihm und Angaben seiner Adresse und Telefonnummer.
In der Drohung wurde Redeker als ein Schwein bezeichnet, das geköpft werden sollte…

Es hat Ihn überrascht, erzählt er in seinem neuen Buch, daß viele franzoesiche Politiker und Intellektuelle ihm die Unterstützung verweigerten. Redeker berichtet, wie zuerst ein Minister, dann eine Menschensrechts-Organisation und dann mehere linke Partein seine Position verurteilten.

Als seine Lehrerkollegen in Toulouse ihn im Stich ließen, hat ihn das nicht mehr überrascht. Redeker war schon länger an seinem Gymnasiums unbeliebt, weil er einige Jahre zuvor sich geweigert hatte, an einen Streik teilzunehmen.

Als sie von den islamischen Todesdrohungen erfuhren, haben die Kollegen schnell Partei ergriffen - gegen ihn. Redeker habe die falsche Haltung gezeigt.

Der franzoesiche Minister für Unterricht, Gilles de Robien, wurde später fuer seine Aussage: »Ein Lehrer muss in jeder Situation vorsichtig und moderat sein« kritisiert.

Obwohl die Probleme für die Familie enorm sind, bereut Redeker nicht, was er getan hat.
»Es wäre unwürdig, einen Text zu bereuen, den ich aus ehrlichem Herzen geschrieben habe, Es wäre falsch, denn damit würde ich den Leuten entgegen kommen, die mich anklagen. Es wäre Propaganda für Selbszensur« sagt Redeker gegenüber Jyllands-Posten.

Er hat auch Unterstützung erfahren. André Glucksmann, Bernard-Henri Levy und andere prominente Intellektuelle haben Solidaritetskundgebungen veranstaltet, in Toulouse und in Paris.

Andere linke Intellektuelle werfen dem Gymnasiallehrer vor, dass er sich das Unglück selber eingebrockt habe, weil er zu weit gegangen sei. Hierzu bemerkt Redeker: »Wenn man sich jetzt zurückhalten muss, weil die kleinste Wahrheit den Zorn der Muslime zu entzünden vermag, müssen wir einsehen, dass wir unter dem Joch der Furcht leben. Das ist gefährlich für die Demokratie, denn die Folge ist, dass man sich nicht länger traut, das zu sagen, was man für den Wahrheit hält.”

Redeker beklagt auch, dass viele Linke ein zu enges Verhältniss zu den Islamisten pflegen:.
»Sie verweigern sich zu glauben, daß Moslems auch bösartig sein können. In ihrem Weltbild können arme und unterdrückte Moslems per se nicht böse sein. Die Linke in Frankreich, die immer atheistisch, antiklerikal und marxistiskch war, weist die Islamisten nicht zurück. Die Kommunistische Partei, die früher die Ansicht vertrat, daß Religion Opium fuer das Volk sei, solidarisiert sich mit ihnen. Die kommunistische Zeitung L’Humanité hat mich heftig angegriffen. Die Linken leben unter der Illusion, daß die Moslems das neue Proletariat sind, obwohl nur wenige Moslems für linke Parteien stimmen und obwohl die Ideologie der Islamisten sich der des Faschismus nähert.«¨¨

Der Solidaritet mit Salman Rushdie sei größer groesser. Die Situation habe sich geändert, sagt Redeker. »Wir haben uns an die Gefahr des Islamismus gewöhnt und nehmen die Bedrohung nicht mehr wahr. In einer gewisse Weisse sind wir dabei, nachzugeben.«"

geklaut by

Russlands Islamophobie

In Russland leben etwa 20 Millionen Muslime, hauptsächlich in Tatarstan und im Kaukasus. Das russische Misstrauen gegenüber dem Islam hat eine lange Tradition und ist seit den Tschetschenienkriegen der neunziger Jahre noch deutlich gewachsen. Islamophobe Schreckensvisionen dringen neuerdings auch in den Bereich von Kunst und Literatur vor.
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21
Jan
2007

Google will eBooks verkaufen

oder Google will Kreditkarten-Daten sammeln...
Die Sunday Times zitiert Jens Redmer, Direktor von Google Book Search in Europa, laut dem eine Plattform geplant sei, über die Kunden online Zugriff auf Bücher haben sollen, die auf einem PDA oder Computer-Display lesbar sein sollen. Dabei soll es möglich sein, auch nur einzelne Kapitel zu erwerben oder ein Buch wie zum Beispiel einen Reiseführer lediglich auszuleihen.
Die Plattform sei als eine Erweiterung des Dienstes Book Search geplant, heißt es weiter. An diesem Projekt beteiligten sich Verlage wie Penguin, HarperCollins, Oxford University Press und Simon & Schuster. Ein Zeitrahmen für die E-Book-Pläne gebe es derzeit noch nicht.
Für sein Projekt Google Books Library Project hat Google mit der Universität von Texas in Austin einen weiteren Kooperationspartner gefunden. Diese Woche wurde außerdem bekannt, dass Google im US-Bundesstaat North Carolina eine neue Serverfarm errichten will. Dafür wolle das Unternehmen 600 Millionen US-Dollar investieren, heißt es in US-Medienberichten. Auch Konkurrent Microsoft wird in dieser Hinsicht aktiv und plant für 550 Millionen US-Dollar ein Datenzentrum im texanischen San Antonio.
heise

Viginia Woolf - die Briefe

Virginia Woolfs Briefe, die zu ihrem 125. Geburtstag erstmals auf Deutsch erscheinen, zeigen die düstere Klassikerin der Moderne als lebenskluge und oft hinreissend witzige Autorin.
Manfred Papst hat sie gelesen und rezensiert. Am 28. März 1941 ging Virginia Woolf von Monk's House in Rodmell, Sussex, eine halbe Meile zu einem Fluss namens Ouse, füllte ihre Taschen mit Steinen und stürzte sich ins Wasser. Erst drei Wochen später fanden Kinder ein kleines Stück flussabwärts ihre Leiche. Im Abschiedsbrief an Leonard Woolf, ihren Gatten, hatte die 59-Jährige geschrieben: «Liebster, ich möchte Dir sagen, dass Du mir vollkommenes Glück geschenkt hast. Niemand hätte mehr tun können, als Du getan hast. Bitte glaub das. Aber ich weiss, dass ich das hier nie überwinden werde: und ich vergeude Dein Leben. Es ist dieser Wahnsinn.»
Wir sind gewohnt, Virginia Woolf ganz von ihrem verzweifelten Ende her zu sehen. Ihr Leben wie ihr Werk scheinen in eine fahle Düsternis von Zwang und Scheu, Depression und Schlaflosigkeit getaucht zu sein. Ein diffuses Licht liegt selbst über ihren Romanen «Mrs. Dalloway», «To The Lighthouse» und «The Waves», diesen Meisterwerken einer behutsamen Dekomposition und Meilensteinen der Moderne. Wir wissen heute, welchem Schmerz sie abgerungen waren.
Und wir wissen auch, dass die «Heilmethoden» jener Zeit - monatelange Aufenthalte in Privatkliniken, fettreiche Zwangsernährung, Verbot jeglicher geistigen Tätigkeit - für die fragile Frau alles noch schlimmer machten. Anders als bei Dichtern von Hölderlin bis zu Robert Walser aber lag die Macht über die Diagnose Wahnsinn nicht bei der Aussenwelt: Virginia Woolf selbst nannte ihren angstvoll beobachteten Zustand, der sie seit ihrem 13. Jahr quälte, beim Namen. Sie war, wie ihre Biografin Hermione Lee festgehalten hat, «nicht schwach oder hysterisch oder schuldig oder unterdrückt, und sie erlag auch keinen Selbsttäuschungen».
Das einzige probate Mittel, das die Dichterin gegen ihre Schwermut und die sie quälenden Stimmen fand, war das Schreiben. Ihr Leben lang suchte sie sich in schriftlicher Form auszudrücken; daneben betrieb sie mit ihrem Mann die Verlagsgeschäfte der Hogarth Press und stand dem Haushalt vor. Neben ihren Romanen und Erzählungen verfasste sie - bis zum ersten grossen Erfolg mit «Orlando» (1928) durchaus auch aus wirtschaftlichen Gründen - rund 600 Rezensionen, Essays, Vorträge. Und gemäss der Definition Thomas Manns, nach welcher der Schriftsteller einer ist, dem das Schreiben schwerer fällt als anderen Leuten, plagte sie sich oft mit diesen Texten.
Was uns als schwebende, vollkommen geglückte Prosa erscheint, ist das Ergebnis eiserner Disziplin und etlicher Überarbeitungen. Ihr poetisches Programm indes brachte Virginia Woolf in einem Brief vom 16. 3. 1926 an ihre Geliebte und Freundin Vita Sackville-West auf den Punkt: «Stil ist eine sehr einfache Sache, nichts als Rhythmus. Sobald man den gefunden hat, kann man keine falschen Wörter benutzen.» Dann aber fährt sie fort: «Das, was Rhythmus ist, ist wirklich sehr tiefgründig und geht viel tiefer als Worte. Ein Anblick, ein Gefühl bewirkt diese Welle im Geist; lange bevor er die dazu passenden Worte formuliert.»
Einen Gegenpol zu den Exerzitien der dichterischen Prosa bilden Virginia Woolfs Tagebücher und Briefe. In diesen rasch hingeworfenen, nicht zur Publikation vorgesehenen Schriften äussert sie sich spontan. Hier probiert sie Sprachbilder aus, notiert Reiseeindrücke und Lektüreerlebnisse, hier karikiert sie Freunde und Bekannte. Doch während sie sich in den Tagebüchern auch über ihre Ängste und Krisen Rechenschaft gibt (allerdings unter strikter Aussparung der sexuellen Sphäre), zeigt sie sich in ihren Briefen als lebenskluge und souveräne, übermütig fabulierende, mit ihrem Witz alle Konventionen in den Wind schlagende Erzählerin. So nennt sie den Schriftsteller John Middleton Murry einen «blutlosen Floh» und Verfasser von «lehmkalten kastrierten kläglichen komatösen Gedichten»; zu Jack Hutchinson notiert sie spöttisch, er trage «pflaumenfarbenen Samt, wie ein Teewärmer»; im Festspielhaus von Bayreuth, das ihr einen schäbigen Eindruck macht, da sie keinen Platz für ihre langen Beine findet, entdeckt sie nur «ernsthafte Menschen, Deutsche zum grössten Teil, in Säcken, mit symbolischen Zöpfen»; von einem Gast berichtet sie gar, er sei eingeschlafen «wie ein preisgekröntes Schwein», und die Dramatikerin Lucy Clifford versieht sie «mit einem wabbeligen Hals, wie ein orientalischer Truthahn ihn hat, und einem Mund, der sich öffnete wie eine alte Ledertasche oder die intimen Teile einer grossen Kuh».
Wenig erfahren wir über die entstehenden Werke der Autorin, viel dagegen über den Bloomsbury-Kreis mit Lytton Strachey, Saxon Sydney-Turner, John Maynard Keynes, Herbert Read und Bertrand Russell - und über ihre Lektüre. Sie will gern glauben, dass Joyce unterschätzt wird, aber nie hat ein Buch sie so gelangweilt wie «Ulysses». Selten äussert sie sich zu den politischen Ereignissen ihrer Zeit. Der Erste Weltkrieg kommt so gut wie nicht vor; wohl deshalb, weil Virginia Woolf in jenen Jahren in einer schweren psychischen Krise steckte und - mit einem schönen Bild von Eva Menasse - nicht schrieb, wenn sie krank war, so wie kranke Kinder nicht essen.
Vom aufziehenden Dritten Reich und Zweiten Weltkrieg dagegen ist oft die Rede - zumal Virginias Mann Leonard als Jude besonders bedroht war. Viel spricht auch dafür, dass Virginia Woolfs Selbstmord nicht allein mit der Wiederkehr der gefürchteten Krankheit zusammenhing, sondern auch mit den Bombardierungen Londons und der drohenden deutschen Invasion.

In den Episteln der letzten Jahre wird der leichte Ton etwas ernster; dennoch fällt es schwer zu glauben, dass Virginia Woolfs Briefe von der gleichen Person stammen wie ihre grossen, von äusserster stilistischer Contenance geprägten Romane - oder auch wie ihre feministischen Manifeste. Hätten wir von ihr nur diese Briefe, so sähen wir sie als ganz andere Person - nicht als verängstigte, schon früh von Obsessionen und Suizidgedanken bedrängte Frau, sondern als muntere und weltläufige, zur Sottise neigende und an allem Klatsch und Tratsch interessierte Dame der Gesellschaft.
Das Bemerkenswerteste aber ist, dass diese Briefe bei aller beiläufigen Brillanz und prallen Anschaulichkeit ohne jede Eitelkeit sind. Sie wollen ihre Empfänger nicht beeindrucken, sondern sie ins Vertrauen ziehen, unterhalten, erfreuen. Sie sind auf jede Gefahr hin geschrieben, ohne Netz und ohne Kopie an den Verleger, gar ans Literaturarchiv. In ihren Briefen verschenkt Virginia Woolf mit leichter, grosszügiger Geste alles, was sich an Anmutigem und Kuriosem in den Tiefen ihrer Seele gespiegelt haben mag.

20
Jan
2007

Die CVP im Wahlkrampf

Der Darbende, Vorsitzender der CVP Schweiz, will in den Kampf gegen Autos, die ihm und seiner Partei nicht in den Kram passen, ziehen. Darunter fallen Autos wie Jeep Cherokee, die teuren Karrossen von Mercedes und Audi, Porsche, Ferrari u.a.m.
Die CVP will weg von jeder Freiwilligkeit hin zu Verboten - und damit noch mehr Gesetze schaffen. Pfui!

Pädagogisch "wertvoll"

Ob Sie es glauben oder nicht, die taz erteilt dem Sturm "Kyrill" die Note 1: "Auch wenn es angesichts der Toten und Verletzen zynisch klingen mag: Aus umweltpolitischer Sicht war “Kyrill” ein hilfreicher Orkan zur rechten Zeit." Doch die BILD aber hat alles überboten: "Wie unberechenbar das Wetter geworden ist, zeigte “Kyrill” im Norden: Die Sturmflut, mit der Meteorologen gerechnet hatten, fiel aus."
Aha, das Wetter ist laut BILD "unberechenbar geworden", was früher nicht gewesen ist - und das alles nur, weil sich der Sturm nicht an die Prognose gehalten hat. Und weil das noch nicht genügt, auch noch das “Fliegt uns die Erde um die Ohren? Wie lange sind wir auf der Erde noch sicher? DAS WETTER SPIELT VÖLLIG VERRÜCKT!"

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Eine etwas kulantere Haltung hätte ich schon erwartet....
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