16
Aug
2007

Crash der Broker

crashDie Schweizer Börse hat am Donnerstag nach einem schwachen Start im Verlauf die Verluste auf breiter Front ausgeweitet.
Auch das ist Terror

6
Apr
2007

Habitaquo - eine Revolution

Was, zum Teufel ist das? -technorati_search

Eine äusserst geschickt lancierte Marketing-Idee.

4
Apr
2007

Der Ab-, der Ab-, der Abmahnwahn

Nach langem Hin und Her und einer prächtig gelungenen Charme-Offensive, hat mir einer, der das Geschäft mit den Abmahnungen mit viel Erfolg betreibt, verraten, wie er dazu gekommen ist. Nachdem er sein Anwaltspatent in der Tasche, das vom Papi gesponserte Büro bezogen, ihm das Hotel Mama zu allem Überfluss den Vertrag gekündigt hatte, war er gezwungen, sich seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Da sass er nun, der arme Tor, mit einem PC, einer leeren Kundenkartei und einer mit Nagelfeile und Lack bewaffneten Sekretärin im Vorzimmer. Mehr rat- als lustlos surfte er durchs Netz. Plötzlich stürmte die Sekretärin in sein Büro, sagt v.G. und verschwand wieder. Er hielt inne, starrte auf die Seite, die er gerade angeklickt hatte. 'Ein Name,' flüsterte er und wiederholte lauter 'ein Name' - und siehe da, ein Name sprang ihm ins Auge. Er markierte und kopierte ihn, rief Google auf, fügte den Namen ein, klickte auf "Suchen" und Google lieferte ihm den Namen hundertfach. Er legte in seinem Browser einen Ordner für den Namen an und speicherte die Seiten, die ihm Google zurückgebracht hatte. Er griff nach dem Telefon, nannte seiner Sekretärin den Namen und bat sie, ihn mit der betreffenden Person zu verbinden.
Nur Minuten später, stellte er dem 'Namen' die entscheidende Frage "Ihr Name wird in den Blogs genannt. Fühlen Sie sich dadurch verletzt?" - "Verletzt?", fragte der 'Name'. - "Sie werden nicht nur mit vollem Namen genannt; ihre Name wird mit dem Attribut ??? versehen." - "Kann ich etwas dagegen tun?" - "Sie können mich beauftragen, die Leute abzumahnen." - "Und was kostet mich das?" - "Einen Vorschuss von 2000 Euro, aber das Geld kriegen wir hundertfach wieder. 60 Prozent für Sie, 40 für mich. Einverstanden?" - "Einverstanden. Wann legen Sie los?" - "Wenn der Vorschuss auf meinem Konto liegt." - "Geht in Ordnung."
Der Anwalt orientierte seine Sekretärin und bat sie, die Adressen der abzumahnenden Blogger herauszusuchen, während er die Abmahnung diktierte, ehe er sich wieder an seinen PC setzte und nach neuen Namen fahndete.
Er arbeitete den ganzen Tag und die halbe Nacht. Als er sich schliesslich zufrieden erhob, hatte er von sechs Namen eine feste Zusage. Er lächelte, der Grundstein zu einer erfolgreichen Anwaltspraxis war gelegt.
Tag für Tag suchen Anwälte nach einer Klientel, die nicht nur Arbeit macht, sondern auch bezahlt. Und das Abmahn-Geschäft ist ein einträgliches nahezu risikoloses Geschäft...

30
Mrz
2007

Solidaritätsaktion für die britischen Soldaten

Text kopiert bei SideEffects:
Nelly hat eine Solidaritätskampagne für die 15 britischen Marineangehörigen, die am letzten Freitag von iranischen Pasdaran entführt wurden, gestartet und diese Kampagne unterstütze ich sehr gerne und hoffe, daß sich möglichst viele Bloggerkollegen und Bloggerkolleginnen ebenfalls daran beteiligen werden.free_them_now

31
Jan
2007

Wahre Freuden für die Linken

Allein der Titel "Netzwerke gegen US-Einfluss" lässt die Linke strahlen. Mit Chavez hat sie ihren neuen Helden gefunden. Und Fidel ist auch noch da!

25
Jan
2007

"Versöhnungsgesülze"

Die mögliche Freilassung der RAF-Anführer Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar hat eine grosse Debatte über Gnade und Reue ausgelöst. Die Publizistin Bettina Röhl, Tochter der Ulrike Meinhof, erklärt im Interview, warum sie von Klar aktive Reue erwartet.

24
Jan
2007

Schlankheit essen

Laut einer Studie des Forschungsinstitut Leatherhead Food für die USA, Japan und die fünf wichtigsten Länder Europas wurden bereits im Jahr 2005 "funktionelle Lebensmittel" im Wert von 16 Milliarden US-Dollar verkauft. Bis 2010 soll der Umsatz auf 24,6 Milliarden Dollar steigen; das stärkste Wachstum wird mit rund 79 Prozent in Europa erwartet.
Während der Markt derzeit von einfachen probiotischen Joghurts und ballaststoffreichen Müslis dominiert wird, gehen die Pläne der Lebensmittel-Forscher deutlich weiter: Konzerne wie Danone, Nestlé und Unilever arbeiten mit Hochdruck daran, ihren Produkten durch künstliche oder konzentrierte natürliche Substanzen einen größeren Zusatznutzen zu verpassen. Experten prognostizieren wachsende Anteile von Lebensmitteln, die präventiv gegen die großen Volkskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs wirken sollen.
Doch obwohl viele Verbraucher in Umfragen großes Interesse für derlei Essen aus dem Labor zeigen, scheint sein Potenzial vorerst begrenzt: Das Leatherhead-Institut erwartet, dass sein Marktanteil in den nächsten 10 bis 15 Jahren maximal fünf Prozent erreicht. Auch Bernhard Bührlen, Projektleiter für den Bereich Gesundheitsforschung am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung, sieht functional food trotz vieler neuer Angebote auf absehbare Zeit eher in einer Nische.
Seit Beginn dieses Jahres gelten einheitlich für die Europäische Union neue Regeln für gesundheitsbezogene Aussagen, so genannte "health claims", in der Werbung: Nach der Verordnung dürfen Lebensmittelhersteller zwar eine positive gesundheitliche Wirkung ihrer Produkte bewerben – aber eben nur dann, wenn diese Wirkung mit wissenschaftlich anerkannten Methoden untermauert ist.
Technology Revue

Alkoholiker haben keinen Humor

Alkoholiker verstehen die Pointen von Witzen weniger gut als Gesunde. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Instituts für Kognitive Neurowissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Kern der Studie ist ein Vergleichsexperiment, bei dem 29 alkoholkranke und gleich viele gesunde Probanden mit unfertigen Witzen konfrontiert wurden. "Werden Alkoholiker aufgefordert, aus einer Auswahl die richtige Pointe zu wählen, so liegen sie oft falsch. Daher kann man von einer verminderten kognitiven Humorverarbeitung sprechen", erläutert Jennifer Uekermann, wissenschaftliche Leiterin der Studie, im Gespräch mit pressetext.
Der Versuch zeigte, dass vor allem bei Alkoholikern eine Reihe von kognitiven Störungen bei der Interpretation von Witzen auftraten. Insbesondere bei der Wahrnehmung und Interpretation von emotionalen Gesichtern und Sprache hatten Alkoholkranke wesentlich mehr Probleme als gesunde Testpersonen. "Man nimmt daher an, dass besonders ein stirnseitiger Bereich des Frontallappens der Großhirnrinde für die giftige Wirkung des Alkohols anfällig ist", so Uekermann. Diese Hypothese bestätigte sich auch im Experiment weitgehend.
"Damit wir einen Witz überhaupt verstehen können, benötigen wir die Fähigkeit, uns in die Lage der handelnden Akteure hineinzuversetzen - uns also vorstellen zu können, was in Akteur X vorgeht, wenn er mit Akteur Y spricht oder umgekehrt", meint die Expertin. Diese Fähigkeiten, auch "Theory of Mind" genannt, spielen in der Großhirnrinde eine zentrale Rolle. Erst damit kommt der Witz in seiner Pointe entsprechend zum Ausdruck. Alkoholiker wählten unter den Witze-Enden im Gegensatz zu gesunden Testpersonen seltener die korrekten Pointen aus. Hinzu kommt, dass alkoholkranke Teilnehmer stattdessen eher zu Slapstick-Alternativen und logischen Endungen neigten. Diese beurteilte ein Großteil der Betroffenen jedoch als nicht sehr witzig, wobei die korrekten, lustigsten Pointen ausgespart blieben. Aus diesem Grund geht Uekermann von Beeinträchtigungen der affektiven und kognitiven Humorkomponenten bei Alkoholismus aus.
Die Verarbeitung humorvoller Reize ist nicht nur für soziale Beziehungen wichtig, sondern wirkt sich auch direkt auf das Immunsystem sowie die Stressbewältigung aus. Uekermann erklärt, dass die Fähigkeit Humor zu verstehen mit der Entdeckung einer so genannten Inkongruenz einhergeht. Diese ist in ihrer Aufklärung bedeutsam für das Verständnis eines Witzes. Interessant ist, dass die Probleme immer dann auftraten, wenn beide Stufen der Humorverarbeitung nötig waren. Dies weist auf Defizite bei der Humorverarbeitung durch die "Theory of Mind" hin. Auf Nachfrage von pressetext erachtet die Wissenschaftlerin dieses Wissen vor allem im Kontext von möglichen Therapieansätzen für unabdingbar. "Klappt die Verarbeitung humorvoller Reize nicht oder nur mangelhaft, kann dies auch leicht zu zwischenmenschlichen Problemen führen". Laut Uekermann hilft dieses Wissen bei möglichen Therapien und beim sozialen Umgang mit Alkoholikern. Sie plädiert daher für ein soziales Kompetenztraining für beide Seiten, das Intoleranz und Aggressivität vorbeugen könnte.

Oscar Nominierungen 2007

Die Oscar-Nominierungen in den wichtigsten Kategorien:

Bester Film
Babel (Alejandro Gonzalez Inarritu)
The Departed (Martin Scorsese)
Letters From Iwo Jima (Clint Eastwood)
Little Miss Sunshine (Jonathan Dayton und Valerie Faris)
The Queen (Stephen Frears)

Bester Hauptdarsteller
Leonardo DiCaprio (Blood Diamond)
Ryan Gosling (Half Nelson)
Peter O'Toole (Venus)
Will Smith (Das Streben nach Glück)
Forest Whitaker (The Last King of Scotland)

Beste Hauptdarstellerin
Penélope Cruz (Volver)
Judi Dench (Notes of a Scandal)
Helen Mirren (The Queen)
Meryl Streep (Der Teufel trägt Prada)
Kate Winslet (Little Children)

Bester Nebendarsteller
Alan Arkin (Little Miss Sunshine)
Jackie Earle Haley (Little Children)
Djimon Hounsou (Blood Diamond)
Eddie Murphy (Dreamgirls)
Mark Wahlberg (The Departed)

Beste Nebendarstellerin
Adriana Barraza (Babel)
Cate Blanchett (Notes on a Scandal)
Abigail Breslin (Little Miss Sunshine)
Jennifer Hudson (Dreamgirls)
Rinko Kikuchi (Babel)

Beste Regie
The Departed (Martin Scorsese)
Babel (Alejandro Gonzalez Inarritu)
Letters from Iwo Jima (Clint Eastwood)
The Queen (Stephen Frears)
United 93 (Paul Greengrass)

Bester nicht englischsprachiger Film
Das Leben der Anderen (Deutschland)
After the Wedding (Dänemark)
Days of Glory (Indigenes) (Algerien)
Pan's Labyrinth (Mexiko/Spanien/Vereinigte Staaten)
Water (Kanada)

dpa

23
Jan
2007

Strandgut bei eBay

Kaum ist die Schatzsuche der Massen am Strand von Branscombe beendet, tauchen die ersten "Fundstücke" bei eBay auf. Politik und Polizei hätten nichts getan, die Plünderung zu verhindern, sagen die Bewohner von Branscombe.
[ mehr darüber berichtet das Borkolter-Borkener Volksblatt ]

Alzheimer Impfstoff

Ein Pflaster, das einen Impfstoff gegen Alzheimer an die Haut abgibt, ist sicher und wirksam. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of South Florida gekommen. Das Pflaster konnte Mäuse von Gehirn schädigenden Plaquen befreien. Die Forscher gehen davon aus, dass der Einsatz eines Pflasters einen einfacheren Schutz gegen die Krankheit leisten kann als eine konventionelle Impfung mittels Spritze. Für Alzheimer ist der Aufbau von Beta-Amyloid im Gehirn charakteristisch, wo sich das Protein sammelt und schließlich Plaquen bildet. Der über die Haut verabreichte Impfstoff regt das Immunsystem dazu an, ein Beta-Amyloid-Protein zu erkennen, es anzugreifen und abzubauen. Die Ergebnisse der Studie wurden in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.
Die Wissenschafter testeten das Hautpflaster an Mäusen mit einer altersbedingten Degeneration, die einer Alzheimererkrankung ähnlich ist. Es zeigte sich, dass es nicht zu jenen toxischen Nebenwirkungen wie bei einem mittels Injektion verabreichten Impfstoff kam. Die klinischen Tests waren damals bereits in einem sehr frühen Stadium abgebrochen worden. Das Team geht davon aus, dass die so genannten Langerhans-Zellen, spezialisierte Immunzellen in der Haut, eine positive Reaktion des Körpers ermöglichen.
Der leitende Wissenschafter Jun Tan erklärte, dass damit erstmals nachgewiesen sei, dass eine Immunisierung über die Haut wirksam sein kann. Das Team führt derzeit weitere Untersuchungen durch. Ziel ist es laut BBC zu ermitteln, ob der Impfstoff bei Mäusen auch den Gedächtnisverlust verringern kann. "Zeigen diese Studien klare Vorteile, sind klinische Tests zur Evaluierung von entsprechenden Pflastern oder einer topischen Creme berechtigt."

Alptraum in Frankreich

Der französische Philosoph und Lehrer Robert Redeker [ hier und hier ] der wegen seiner Kritik am Islam von Islamisten mit dem Tod bedroht und von der Linken verspottet wird, wurde von den französischen Behörden jämmerlich im Stich gelassen. Monatelang musste sich Redeker mit seiner Familie verstecken, während diejenigen, die ihn bedrohten sich frei bewegen durften.
Jetzt hat Redeker die Nase voll; er hat erklärt, nicht mehr als Lehrer tätig sein zu wollen. Der französische islamkritische Lehrer Robert Redeker will nach den Todesdrohungen gegen ihn nicht mehr an Schulen unterrichten. Redeker sagte am Samstag dem französischen Rundfunk, er werde stattdessen einen Posten im staatlichen Forschungsinstitut CNRS übernehmen. Das habe er mit Bildungsminister Gilles de Robien vereinbart.
Redeker hatte den Koran als "Buch von unglaublicher Gewalt" und den Propheten Mohammed als "unbarmherzigen Kriegsherrn" bezeichnet.
Wie es soweit kommen konnte

Rassismus gegen Weisse

Ob wir nun wollen oder nicht, der Fall in Deutschland passt fast nahtlos zu den Vorfällen, welche die Schweizer Bevölkerung verängstigt und darum dazu veranlasst, zu verlangen, dass jugendliche Migranten, welche Straftaten begangen haben, des Landes verwiesen werden. Deutschland erlebt mal wieder einen spektakulären Fall von Rassismus. Er spielt in Berlin und hat Empörung ausgelöst. Ein Mann ist von Jugendlichen vor einer Schule zusammengeschlagen worden. Das Opfer ist nicht schwarz, die Täter sind keine Neonazis. Es handelt sich um einen weißen, deutschen Polizisten und um arabische und türkische Jugendliche. Die Schule wollte feiern, die gewaltbereite Bande, die nicht auf die Schule in Berlin-Lichtenrade geht, wollte mitfeiern. Man ließ sie nicht. Da schlugen die Täter zu – in vollem Bewusstsein, ein Menschenleben zu gefährden.
Es ist ein Fall von Rassismus gegen Weiße, ein Fall von, im wahrsten Wortsinn, Fremdenfeindlichkeit. Oder ist der Ton zu hoch? Wiederholt sich diese Form von Fremdenfeindlichkeit in Berlin nicht in regelmäßigen Abständen, im Bus, in der Schule, auf der Straße? Immer wieder kommt es zu Situationen, in denen Jugendliche mit Migrationshintergrund ihre Mitmenschen ängstigen, traumatisieren, verprügeln. Stimmt unsere Wahrnehmung noch, stimmen unsere Reflexe?

[ mehr im Tagesspiegel ]

Gekidnappt: Google.de

Wer heute Nacht das deutschsprachige Google-Angebot aufrief, bekam eine seltsame Startseite zu sehen. Statt der schlichten Suchmaschinenoberfläche tauchte ein Werbebanner auf, auf dem Erstaunliches zu lesen war: "Für diese Domain wurden keine Inhalte hinterlegt." Daneben stand das Logo der Mindener Internetfirma Goneo.
Google hat heute Morgen nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa bestätigt, dass die Domain google.de für einige Internetnutzer in Deutschland vorübergehend nicht erreichbar war. Das Problem sei jedoch "innerhalb kurzer Zeit behoben" worden.
[ handelsblatt ]
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Eine etwas kulantere Haltung hätte ich schon erwartet....
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